Raum gesucht!

Am Samstag, 8. Mai 2015, stand dieser Artikel im Anzeiger:

 

Ein Bauwagen für die Schule?
Grundschulrektor Heiko Blumenstein hat nicht genügend Platz für seine Schüler

Burgdorf. Heiko Blumenstein, kommissarischer Schulleiter der Astrid-Lindgren-Grundschule, ist verzweifelt. Im Sommer wird es an seiner Schule vier erste Klassen geben – so viele Schüler sind angemeldet worden. Doch um sie pädagogisch sinnvoll gemeinsam im Trakt nahe des Schulhofes unterzubringen, fehlt ihm schlichtweg ein Raum.

Der ist zwar vorhanden, wird aber für die Offene Ganztagsschule (OGS) benötigt. Eigentlich hatte die Stadtverwaltung als Schulträger geplant, als Ausweichmöglichkeit für den OGS-Betrieb einen Container zu mieten und diesen auf dem Schulhof aufzustellen. Als im März jedoch klar wurde, dass dies für zwei Jahre rund 60 000 Euro kosten würde, informierte die Stadt Blumenstein, dass es nichts würde mit dem zusätzlichen Platzangebot.

Der Schulleiter wandte sich auf der Suche nach schnellen und probaten Alternativen an die Mitglieder des Ratsausschusses für Schulen, Kultur und Sport. „Die Situation ist unerträglich“, kommentierte Christiane Gersemann (SPD) den Status quo: „Wir benötigen den OGS-Betrieb mit der Nachmittagsbetreuung dringend. Die Eltern brauchen Planungssicherheit.“ Sie sprach sich dafür aus, das notwendige Geld als außerplanmäßiges Mittel bereitzustellen, falls sich keine andere Lösung finde, die Raumnot in der Astrid-Lindgren-Schule zu lindern.

Vorschläge gab es im Ausschuss einige. Sie reichten von der vorübergehenden Unterbringung des OGS-Betriebes im Gemeindehaus oder in den leer stehenden ehemaligen Sparkassenräumen gegenüber der Schule über den befristeten Umzug einer Klasse an die Grund- und Hauptschule I bis hin zur Anfrage an die IGS Hämelerwald, einen von ihr vielleicht nicht mehr benötigten Container zu übernehmen. Auch die Idee, einen Bauwagen als OGS-Raum anzuschaffen, wurde erörtert.

Die Stadtverwaltung will nun umgehend prüfen, welcher Vorschlag sich schnell und finanziell vertretbar umsetzen lässt.

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Am 29. Oktober war wieder im Anzeiger zu lesen:

 

Anbau statt Container für Weststadt-Schule?
SPD: Nachhaltige Lösung für Raumprobleme

Burgdorf. Nach Ansicht der SPD-Ratsfraktion ist es dringend erforderlich, die Astrid-Lindgren-Grundschule in der Weststadt mit mehr Platz auszustatten. Statt wie bislang geplant einen Container aufzustellen, schlagen die Sozialdemokraten jetzt vor, dass die Stadtverwaltung prüft, was ein fester Anbau an das Schulgebäude kosten würde. Das Ergebnis soll noch in die Beratungen für den Haushalt 2016 einfließen.

In der Grundschule fehlt für die Angebote der Offenen Ganztagsschule bereits jetzt ein Raum. Dieser wird für den ersten Jahrgang benötigt, der vierzügig ist. Die Schule ist nur für eine Dreizügigkeit ausgelegt. Darüber hinaus sei – auch angesichts neuer Baugebiete (nördlich Zilleweg) – in Zukunft mit mehr Schülern zu rechnen, heißt es in dem SPD-Antrag und weiter: „Im Rahmen der Inklusion sowie der Beschulung von Flüchtlingskindern gewinnen Differenzierungsangebote immer größere Bedeutung. Auch hierfür ist im Moment kein Raum vorhanden.“

Der größere Raumbedarf der Astrid-Lindgren-Schule ist im Rat Konsens. Allerdings sollte er mit einem Container gedeckt werden. Doch aufgrund der Flüchtlingskrise gibt es keine mehr zu kaufen, und der Mietpreis ist explodiert. Geplant worden war im Mai mit Mietkosten von circa 55 000 Euro für 36 Monate, derzeit müsste die Stadt dafür 150 000 Euro zahlen, schreibt Ratsfrau Christiane Gersemann.

 

Astrid-Lindgren-Grundschule

Lippoldstraße 10

31303 Burgdorf

 

 

Schulleiter:

Heiko Blumenstein

Konrektorin: Inga Meyer

 Schulverwaltungskraft:  Frau Jesse

 Schulhausmeister: Herr Schulze

 

Öffnungszeiten des Sekretariats:

montags-freitags:
7.30 Uhr – 13.00 Uhr

 

 

 Telefon: 05136 9208940

 Fax: 05136 9208959

 E-Mail: sek@algs-burgdorf.de

 Schulnummer: 07882